Sommer
Reinhard Mey
Date Added: |
2004-12-21 11:24:08 |
.wenn das licht durch das raschelnde bl�tterzelt
in leuchtenden tupfern ins hohe gras f�llt,
tanzen im spiel von dunkel und von helligkeitbilder einer lang vergangenen zeit.ich seh' girlanden wehen und m�dchen sich drehen,ich h�r das akkordeon und sehe sieim reigen sich wiegen, die r�cke, die fliegenzum klang einer altmodischen melodie.
2. ein paar gartenst�hle, zigmal schon lackiert,
ein wackliger tisch, wachstuch rotwei� kariert,
kleine gr�ne �pfel am wei�en spalier
und gl�serne kr�ge mit sch�umendem bier.die m�nner spiel'n karten im schattigen garten,das taschentuch links, das blatt rechts in der hand.die frau'n lesen beeren und f�llen und leerenemaillesch�sseln mit angeschlagenem rand.
3. wir kinder war'n baden am feuerwehrteich,
barfu�, halbnackt, und jetzt hol'n sie uns gleich
zum waschtrog am haus, wo die bierkannen k�hl'n,uns eins nach dem anderen kalt abzusp�l'n.eng zusammen kauernd, noch immer erschauernd,da hocken wir auf der verwitterten bank,g�nsehaut auf den rippen und blauschwarze lippenvom baden und von den brombeeren am hang.
4. und lauter und lauter das stimmengewirr,
das lachen, das singen, das gl�sergeklirr;
schon ru�en die lampen, der tag eilt davon,
und lauter und wilder das akkordeon.gl�nzende gesichter und flackernde lichterund noch einen tanz und ein randvolles glas,einander umfassen, sich mitrei�en lassen,ersch�pft niedersinken ins taufeuchte gras.
5. jetzt werden die kinder zu bette gebracht,
ein letztes sich-wehren und dann "gute nacht!"
ich ahn' die musik im traum, fr�hlich und laut,
und den duft von sommer noch auf meiner haut.ich seh' girlanden wehen und m�dchen sich drehen,ich h�r das akkordeon und sehe sieim reigen sich wiegen, die r�cke, die fliegenzum klang einer altmodischen melodie.

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