Stein Der Weisen
Schandmaul
Date Added: |
2004-12-21 11:29:25 |
Ein j�ngling sieht sein antlitz spiegeln,
strahlend sch�n im wasser dort.
"ach k�nnt' die jugend ewig w�hren ...".
er spricht die worte fort und fort.
doch schon sein bild h�sslich verzerrt,
durch wellen auf dem schwarzen teich.
es blickt ihn an des wassers herr,
die augen gr�n, der k�rper bleich.
"ich hab vernommen dein begehr:
nimm, wenn du willst diesen stein.
du alterst fortan nimmer mehr -
sei eingedenk der worte mein!"
Bis ans ende der welt wollt' ich gehen!
bis ans ende der welt wollt' ich sehen!
bis ans ende der welt wollt' ich ziehen mit den wolken!
Der j�ngling ward besessen von
der sch�nheit, die da weig w�hrt.
der geist verblendet voller stolz,
die eitelkeit den hochmut n�hrt.
Die jahre zogen ein ins land,
des j�nglings blick am konterfei.
die menschen, die er einst gekannt,
sind tot, es ist ihm einerlei.
Da wird es still um ihn her,
h�llt einsamkeit ihn sanft erst ein,
dann ohne ruhe irrt umher,
gefangen mit sich und dem sein.
Bis ans ende der welt wollt' ich gehen!
bis ans ende der welt wollt' ich sehen!
bis ans ende der welt wollt' ich ziehen mit den wolken!
Bis eines tages er erblickt
den wohlbekannten schicksalsort,
es ist der wahnsinn, der ihn gr��t,
als er blickt ins wasser dort.
"so bist du hier nach all' den jahren
und sehnst herbei des todes hauch,
wohl dem, der wirklich hat erfahren:
das rad des lebens, schall und rauch."
Er zittert, streckt die hand weit aus
und sanft gleitet hinam zum grund,
der stein der weisen und er sp�rt
die gnade seiner letzten stund'.
(3x)
bis ans ende der welt wollt' ich gehen!
bis ans ende der welt wollt' ich sehen!
bis ans ende der welt wollt' ich ziehen mit den wolken!

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